Sep 30
Gepostet in Ausprobiert und Philosophie.

Karteileichen

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Wie viele Favoriten habt ihr? (Bitte kommentieren, ich bin wirklich neugierig. Außerdem würds mich mal interessiern, wer hier alles liest…) Wens interessiert, so siehts bei mir aus:

Ich habe 17 Ordner in meinen Favs, jeder gefüllt mit mindestens 10, oft mehr und manchmal bis zu 50 Einträgen und einigen Unterordnern. Was hab ich da nur alles gesammelt? Ich habe Ordner voller Blogs, Ordner mit Homepage-Tools, Webseiten meiner Kunden, Verwaltungskram für meine eigenen. Ein Ordner mit CSS-Galerien. Einer mit tollen Designern, ein extra Ordner für Künstler. Einer für “Inspiration”. Pixel Seiten, Tutorials und Design-Resources. Serien, Movies, Games. Ein Uni-Ordner. Einer für coole Webshops. Meist ein paar temporäre Ordner, z.B. für Halloween-Kostümideen, Infos zu Designstudiengängen. In meiner Symbolleiste hab ich einen “Daylies” Ordner mit Comics.

Der beste Ordner ist immernoch “Krimskrams”. 49 total gemischte Links von Flashspielchen zu interessanten Artikeln. Und es gibt da noch den verstaubten Unterordner “Fun”. Wenn ich ein Mann wäre, wär das wohl mein Porno-Ordner, oder so. Neinnein, ist nur mein Fun Ordner. Youtube-Filmchen aus der Zeit als ich noch keinen Account dort hatte mit extra Favsammlung. Oder singende Pferde. Zeitlose Juwelen wie LOLTrek.

Interessantes Experiment: “Alle in Tabs öffnen.” Hab ich mal aus Spaß mit meinem Fun Ordner gemacht. (Nicht für Leute mit lahmen PCs zu empfehlen!) Die Kakophonie, die mir da entgegenschlug war einzigartig. Ich hatte vergessen, das manche der Videos ja von alleine starten. Nicht zu vergessen die Werbung, die jetzt oft davor kommt und doppelt so laut ist. Was ein Stimmengewirr!

Das gab mir das gruselige Gefühl, plötzlich nicht mehr allein zu sein. Durch die ganzen Stimmen, die da so auf Abruf präsent sind. Vor allem, da zwischen den Videos lauter Tabs offen waren mit Seiten, die nicht mehr verfügbar waren. Totale Leichensammlung. Aber ich häng dann doch zu sehr an meiner Sammlung, als dem Drang nach Freiheit und Minimalismus nachzugeben und sie zu löschen. Vielleicht brauch ich das ja irgendwann mal alles.

PS: Ich wollte schon immer mal das Wort Kakophonie in einem Satz verwenden. Und ich versuche gerade, mit weniger Smilies auszukommen. Wenn ich mich hier so lese, wirkt das als wäre ich total ernst! Faszinierend.

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Sep 9
Gepostet in Randnotizen.

Vollgemüllt

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Eigentlich würde ich sagen, dass ich gegen viele Dinge im Internet, die Andere nerven, immun bin. Wenn man hier seine Freizeit verbringt, nervt einen Werbung weniger, man gewöhnt sich an unechte Dialogboxen, die einem sagen dass man einen Virus hat, und man glaubt nicht mehr an den 1.000.000sten Besucher einer Webseite.

Allerdings muss ich sagen, wird mein online Immunsystem immer öfter geschwächt durch immer härtere Werbung. Bei Youtube kommen ja seit einiger Zeit immer öfter kurze Werbeclips – obwohl das nervt, ist es nicht so schlimm. Da kann man ja kurz den Ton ausschalten.

Was aber richtig, richtig nervt, ist der vollgemüllte Whitespace! Nicht nur ist der “Rand” um eine Webseite oftmals Teil des Designkonzepts, sondern er erfüllt auch eine blöde, aber gute Funktion. Wenn man nämlich im Vordergrund ein Chatfensterchen hat, und man nicht speziell irgendwohin klicken will, klickt man eben ins Fenster um es wieder hervorzuholen. Aber wenn der größte Teil des Fensters von riesiger Werbung erfüllt ist, hat man dann eben ein neues Fenster. Grr.

Außerdem ist diese Whitespace-Killer-Werbung oft gar nicht als solche erkennbar – wenn der Hintergrund der Seite eben mal nur gelb oder rot ist, ohne zunächst erkennbare Message. Diese Art der Werbung hat mich vom StudiVZ weggetrieben, und als nächstes hat sie mein freenet Konto auf dem Gewissen.

Das wollte ich nur mal gesagt haben.

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Sep 9
Gepostet in Arbeit.

Oh, that’s what this book is about!

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Bücher für Anglisten, Folge 253. Ein weiterer Klappentext. [see previous]

This volume defines versions of the transnational in their historical and cultural specificity. By “locating”, the contributors contextualize historical and contemporary understandings of the fluid term “transnational”, which vary in relation to the discriplines involved.

So weit, so noch halbwegs verständlich – aber jetzt kommts:

This kind of historical and geographical “locating” implicitly turns against forms of contemporary transnational euphoria which, inspired by poststructural models of all-encompassing semiospheres on the one hand, and by visions of the utopian communicative potential of new media like the internet on the other, see national and ethnic paradigms as easily superseded by transnational agendas.

Jepp, ein Satz. Den Rest erspar ich euch O_o

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Sep 8
Gepostet in Randnotizen.

Newsflash!

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tag_englisch

Die Welt spricht Englisch! Achso! What about everyone learning other languages, like French or Chinese? Those poor, deluded people.

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