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	<title>Doodlebox &#187; Uni</title>
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		<title>Time is Creditpoints</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 19:33:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/icons/uni.jpg" width="95" height="95" alt="" title="Uni" /><br/>Heute habe ich einen Essay geschrieben. Naja, es ist eher eine Zusammenfassung einer Vorlesungssitzung, wie auch gewünscht. Habe mir echt Mühe gegeben, schön formuliert und so. Auf Englisch das Ganze, was ja eigentlich kein Problem ist; diesmal musste ich allerdings zig Wörter nachschauen, da der Prof die Vorlesung auf Deutsch hält, und ich so meine 5 Seiten mitgekritzelten Fachjargon erstmal übersetzen musste. Kurzum: Ich habe für knapp 2 Seiten Zusammenfassung, mit Formatierung, ohne nochmaliges Korrekturlesen, knapp 2 Stunden gebraucht.
Da ich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/icons/uni.jpg" width="95" height="95" alt="" title="Uni" /><br/><p>Heute habe ich einen Essay geschrieben. Naja, es ist eher eine Zusammenfassung einer Vorlesungssitzung, wie auch gewünscht. Habe mir echt Mühe gegeben, schön formuliert und so. Auf Englisch das Ganze, was ja eigentlich kein Problem ist; diesmal musste ich allerdings zig Wörter nachschauen, da der Prof die Vorlesung auf Deutsch hält, und ich so meine 5 Seiten mitgekritzelten Fachjargon erstmal übersetzen musste. Kurzum: Ich habe für knapp 2 Seiten Zusammenfassung, mit Formatierung, ohne nochmaliges Korrekturlesen, knapp 2 Stunden gebraucht.</p>
<p>Da ich ja vor kurzem eine Hausarbeit abgegeben habe, kommen mir die Zeitverhältnisse verteufelt ähnlich vor: Eine Seite, Eine Stunde. Klar, zu der Stunde gehören mindestens zwei zum recherchieren, zitieren usw. Aber sonst geht das gut auf. Im KVV steht für Vorlesungen: &#8220;Course requirements: Regular Attendance (1 CP), Preparation (2 CP) and written term paper or exam (1 CP).&#8221; Bei den Seminaren ersetzt man die Punkte durch &#8220;Active Participation&#8221; und &#8220;oral presentation&#8221; und es kommt etwa aufs gleiche raus.<span id="more-441"></span></p>
<p>Für alle, die nicht mit dem Bachelor-System vertraut sind: ein Credit Point (Leistungspunkt) soll 30 Stunden irgendeiner Form von Arbeit entsprechen. Ein BA-Studiengang umfasst 180 CP, durch 6 Semester macht 30 Punkte pro Halbjahr, macht 5 pro Monat, 1,25 pro Woche, das kommt auf 37,5 Wochenstunden Arbeit.</p>
<p>Aber nicht irgendeine Arbeit: hier wird gedacht, geschrieben, auswendig gelernt, so schnell wie möglich. Oder? Nein, denn die meisten Studenten arbeiten nebenher, müssen zum ersten Mal mit einem eigenen Haushalt klarkommen, treffen neue Freunde, haben Liebeskummer, fahren lange Strecken nach Hause und zurück an die Uni, haben ein Hobby, machen Sport, und vielleicht machen sie auch mal Urlaub, denn in den Semesterferien, wissen wir ja, haben wir ja frei.</p>
<p>Nun muss ich hier einschieben, dass ich eigentlich ein Freund des BA-Systems bin, insofern, dass es dem Studium mehr Struktur gibt, und vielen ein klares Bild, was sie zu tun haben. Nur vielleicht etwas zu klar, es brennt schon in den Augen, wie mir langsam bewusst wird. Okay, ich bin kein Musterbeispiel für BA-Studenten, aber ich habe jetzt genug Erfahrung mit dem System gemacht, um hier mal zu erklären, wie anders es sich als Lehramtler anfühlte.</p>
<p>Jetzt mag man denken, okay, wir sehen immernoch Studenten auf der Neckarwiese, in den Pubs, beim Public Viewing.  Eigentlich dürfte das nicht gehn. Denn wenn ich 8 Stunden am Tag mir den Kopf mit komplexen Gedankengängen, literarischen Fakten, und altenglischen Verbformen zermartert habe, möchte ich abends keine Vuvuzelas hören. Sorry. Woher kommen dann die ganzen Fans? Alles Lehramtler? Weit gefehlt. Das sind auch Bachelorstudenten, die einfach nicht genug machen!</p>
<p>Faulenzer? Naklar! Was auch sonst? 30 Stunden &#8220;Kontaktzeit&#8221; zum Professor? In einer Vorlesung ohne Anwesenheitsliste (ja, gibt es noch!) kann man da schonmal was abschneiden. Vorbereitung für die Vorlesung: 4 Stunden? Naja, klar könnte ich mir 4 Stunden mit Hintergrundliteratur den Abend verschönern, es wäre auch sicherlich nicht uninteressant &#8211; schließlich habe ich mir diese Vorlesung ja ausgesucht, weil ich das Thema gut finde. Aber ich musste leider noch den Abwasch machen, und mich um Fachschaftsangelegenheiten kümmern. Achja, fast vergessen, studentische Mitbestimmung, obwohl sie seit Einführung der Studiengebühren mehr genutzt wird denn je, ist in den 37,5 Stunden nicht vorgesehen.</p>
<p>Und wie stehts mit dem CP für &#8220;active participation&#8221;? In meinen Seminaren müsste man eigentlich 3/4 der Studenten den Schein verweigern, da sie es nur zu ihrem Referat mal schaffen, den Mund zu öffnen. Und selbst dann wird nur fein wiedergekäut was man sich irgendwoher zusammengesucht hat. Eigene Gedanken machen zum Thema: das braucht seine Zeit. Dann wäre da noch das &#8220;written term paper&#8221;. Auch das variiert natürlich: Habe ich heute mit 2 Stunden fieberhaftem Mitschreiben und 2 Stunden tippen einen anständigen Scheinerwerb abgeliefert, unterbietet das doch massig die 30 Stunden, die ich dafür hätte brauchen sollen. Hab ich jetzt zu wenig gemacht? Und meine Hausarbeit, die hat bestimmt länger gedauert als vorgesehen. Denn ich bezweifle, dass die 60 Stunden Arbeit des KVVs gereicht haben für die Wochen, die ich mir Gedanken übers Thema gemacht habe, und die Zeit, den Roman nochmal halb durchzulesen, nur um adäquat zu zitieren. (&#8221;Hat der Charakter das wirklich nie gesagt?! Argh, damn you, Jane Austen!&#8221; *blätter*)</p>
<p>Ich versuche ja immer noch, in die Riegen der Designstudenten  aufgenommen zu werden. Was mir bei denen besonders gut gefällt: Es wird  unter den Studis als normal angesehen, dass man nach der Schule, oder  überhaupt, erstmal ein wenig reifen muss, wie guter Wein, um zu  verstehen, was man eigentlich möchte. Und ganz unabhängig davon, was ein  Literatur- und Sprachenkenner für Jobchancen hat, würde ich mir bei ihm  eher wünschen, dass er <em>ein </em>literarisches Werk begriffen, als <em>fünf </em>nur gelesen hat.</p>
<p>Was ist also mein Fazit aus diesen Beobachtungen? Man kann sich wohl darauf einpendeln, ein gewisses Arbeitstempo zu haben (1 Seite = 1 Stunde), aber das ist sicher für jeden Menschen unterschiedlich. Zum Glück kann man für den BA auch länger als 6 Semester brauchen, gesetzt, dass einem einer das Bafög ersetzt, dass dann fehlt. Wenn irgendwelche Leute abbrechen, weil sie es in der Zeit nicht schaffen, ihre Ausbildung abzuschließen (von der sie ja eh nicht wissen, ob sie ihnen einen Job verschafft) und sich anderweitig umsehen, wäre das ja, wie wenn man Kinder danach aussortiert, ob sie langsamer oder schneller lernen. Oh wait. Das machen wir ja schon.</p>
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		<title>Bafoeg 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 20:57:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frust]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/icons/frust.jpg" width="95" height="95" alt="" title="Frust" /><br/>Ich halte ja gerne immer alle auf dem Laufenden, was meine monetären Probleme angeht &#8211; as one does. Nein, eigentlich stelle ich ja lieber die Beklopptheit und Unverfrorenheit deutscher Beamter zur Schau. Hier also meine neusten Erlebnisse.
Zunächst ein Hinweis zu meiner Sachbearbeiterin, Frau Ö. (kein Witz!). Wie ich ja schon in meiner letzten Hass-Tirade angedeutet habe, war Frau Ö. am Amt recht neu, und hat die komplizierteren Fälle lieber noch abgegeben. Als ich Ende letzten Jahres mal dort war, wirkte ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/icons/frust.jpg" width="95" height="95" alt="" title="Frust" /><br/><p>Ich halte ja gerne immer alle auf dem Laufenden, was meine monetären Probleme angeht &#8211; as one does. Nein, eigentlich stelle ich ja lieber die Beklopptheit und Unverfrorenheit deutscher Beamter zur Schau. Hier also meine neusten Erlebnisse.</p>
<p>Zunächst ein Hinweis zu meiner Sachbearbeiterin, Frau Ö. (kein Witz!). Wie ich ja schon <a href="http://www.doodlebox.de/blog/2009/09/bafog-2009/" target="_blank">in meiner letzten Hass-Tirade </a>angedeutet habe, war Frau Ö. am Amt recht neu, und hat die komplizierteren Fälle lieber noch abgegeben. Als ich Ende letzten Jahres mal dort war, wirkte sie immer noch etwas überfordert, was ich nun nicht ihrer Unfähigkeit anrechne &#8211; im Gegenteil, sie ist sehr nett &#8211; nein, das Gesetz ist einfach zu kompliziert! Also, danke Frau Ö., dass Sie sich so abgemüht haben.</p>
<p>Am Mittwoch war ich dann wieder da, <span id="more-401"></span>denn ich hatte einen Brief bekommen, in dem ich aufgefordert wurde, eine Rückzahlung zu leisten, die meines Wissens erst 2011 fällig würde. Dies stellte sich als Tippfehler heraus. Super verlässlich, diese Menschen. Außerdem hatte ich einen Antrag auf Hilfe zum Studienabschluss gestellt. Das braucht womöglich eine weitere Erklärung, aber nachdem ich die getippt hatte, war der Blog Post so lange, und so langweilig, dass in keiner mehr lesen mag. Es genügt anzumerken, dass ich zu lange studiere, besonders für &#8220;nur&#8221; einen BA Abschluss. Der Antrag wird abgelehnt, aufgrund einer Gesetzesauslegung eines wiederlichen Bafög-Bürokraten (keine liebe Frau Ö.); eine Auslegung eines Gesetzes, dass noch für Diplomstudenten geschrieben ist, und nie an die neuen Studiengänge angepasst wurde.</p>
<p>&#8220;Selbst Schuld,&#8221; könnte man nun sagen, und der zuständige Mensch am Amt hat mir das deutlich genug an den Kopf geschmiert. Sein Ton, seine ganze Art, und nicht zuletzt was er mir alles an diesem Nachmittag erklärte, machte klar, was er von mir, und von BA Studenten allgemein hält. Ich kann es nicht alles wiedergeben, aber wenn ich das Bafög-Amt vorher nicht hasste, tue ich es jetzt.</p>
<p>Es ist ja gar nicht die Tatsache, dass ich kein Geld mehr kriegen werde, die mich so stört. Ich habe zum Glück Eltern, die mich unterstützen können. Es geht mir eher darum, wie mir dieser Mensch vom Amt an den Kopf wirft, was ich mir eigentlich einbilde, hier ein Recht auf Hilfe zu haben. Wie er mir vorwirft, meine Fachstudienberaterin, die sich besser als alle anderen mit dem Bachelor auskennt, hätte gar nicht die Autorität, mir diese Bescheinigungen auszustellen. Warum muss man sich sowas gefallen lassen?</p>
<p>Ich kann abschließend sagen, dass man das Gesetz eben einfach mal auf BA-Studis ändern sollte, und wenn es nur der Zusatz ist &#8220;BA-Studenten bekommen diese Hilfe nicht, weil sie kein vollständiges Studium absolviert haben.&#8221; Sie können den Hinweis des Bafög Menschen gerne hinzufügen, der der Meinung ist, dass man natürlich nach dem BA Studium einen Master dranhängt, denn sonst bringt es einem ja nichts (lies: sonst ist man nichts wert). Diese Leute haben echt keine Ahnung von der tatsächlichen Lage, genauso wie die Leute an den deutschen Unis den Sinn des Bachelors nicht gerafft haben.</p>
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		<title>Besetzung Fail</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 11:16:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Randnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/icons/erlebt.jpg" width="95" height="95" alt="" title="Erlebt" /><br/>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/icons/erlebt.jpg" width="95" height="95" alt="" title="Erlebt" /><br/><p><img class="alignnone size-full wp-image-322" title="Ich kaufe ein T" src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/DSC01179.JPG" alt="Ich kaufe ein T" width="600" height="477" /></p>
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		<title>Bafoeg 2009</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 16:32:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frust]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/icons/frust.jpg" width="95" height="95" alt="" title="Frust" /><br/>Ich muss mich mal aufregen. Das schlimmste, was man als Student durchzustehen hat sind weder die Prüfungen noch das Anstehen in der Mensa. Es ist ganz eindeutig der Bafög-Antrag. Wer das noch nicht gemacht hat, fragt sich sicher: wie schwer kann das sein? Und es scheint auf Anhieb auch sehr leicht: im Internet gibt es einen Bafög-Rechner, alle Formblätter zum herunterladen und einige Tips, die man beachten sollte. Nun, wie das so ist im deutschen Bürokratenwald, ist das ganze in ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/icons/frust.jpg" width="95" height="95" alt="" title="Frust" /><br/><p>Ich muss mich mal aufregen. Das schlimmste, was man als Student durchzustehen hat sind weder die Prüfungen noch das Anstehen in der Mensa. Es ist ganz eindeutig der Bafög-Antrag. Wer das noch nicht gemacht hat, fragt sich sicher: wie schwer kann das sein? Und es scheint auf Anhieb auch sehr leicht: im Internet gibt es einen Bafög-Rechner, alle Formblätter zum herunterladen und einige Tips, die man beachten sollte. Nun, wie das so ist im deutschen Bürokratenwald, ist das ganze in der Realität ein ganzes Stück komplizierter.<span id="more-136"></span></p>
<p>Zunächst einmal sind die Leute vom Bafög-Amt extrem Bescheinigungs-geil. Für alles in meinem Leben wollen sie einen Wisch, wo irgendwer unterschrieben hat, dass ich in meinem Antrag auch ja nichts falsches angegeben habe. Irgendwo macht das ja noch Sinn. Doch meine Wohnung, Versicherung und Arbeitsstelle, sowie der Wohnort und Status meiner Eltern (Rentner bzw. Pensionär) haben sich seit letztem Jahr nicht verändert. Und bei letzterem, das sich tatsächlich ein wenig verändert hat, brauchen sie eh nur die Angaben von vor zwei Jahren, warum auch immer. Warum muss ich also alles erneut bestätigen, obwohl sich nichts geändert hat? Ist wie beim Kindergeld: jedes Jahr bitte schön beweisen, dass das Kind noch lebt. Hallo?!</p>
<p>Das nervigste ist allerdings, dass ständig etwas durcheinander kommt. Meine Sachbearbeiterin, zum Beispiel, war glaube ich vor 2 Jahren oder so plötzlich weg, und das hat alle dort in heilloses Chaos gestürzt. Immer wenn ich mit meinem Nachnamen dort ankam, wurde schon gestöhnt, oh nein, was machen wir denn jetzt mit der. Anfangs, okay. Aber nach 2 Jahren sollte man das doch mal auf die Reihe kriegen. Nun, erfreulicherweise saß vor den Ferien tatsächlich eine neue Frau dort, die meine SB werden sollte, aber dann hats doch ein anderer gemacht &#8211; kein Wunder, dass dort keiner mehr durchblickt.</p>
<p>Dann bekam ich also eine Mail in den Ferien, dass angeblich bei meinem Antrag Formblatt 1 fehlt &#8211; das ist der Hauptantrag. Sehr wahrscheinlich hab ich den vergessen! Doch kein Grund zur Panik &#8211; einen Tag später kam eine Mail, sie hätte ihn doch gefunden.</p>
<p>Das Urlaubssemester, dass ich im Sommer eingelegt habe, war ein weiteres Problem. Es gab da irgendwie zwei Paragraphen, die auf meine Situation zutrafen und sich auf den ersten Blick widersprachen. Also bekam ich einen Bescheid, auf dem mir das Eine gesagt wurde, und einen nächsten, auf dem etwas anderes stand, jeweils von zwei verschiedenen Personen bearbeitet. Weil der zweite Bescheid nachteiliger war, habe ich erstmal Widerspruch eingelegt und bin zu denen ins Büro. Dort wurde mir erst einmal erklärt, dass das nun doch rechtens ist; anstatt dass der gute Herr Sachbearbeiter meinen Widerruf einfach als nichtig einträgt, kommt jetzt, ewig später, ein Formular zum ausfüllen, mit dem ich meinen Widerruf widerrufen muss. Ja, mein Kopf dreht sich auch schon.</p>
<p>Außerdem habe ich einen Einkommenssteuerbescheid dort abgeliefert, um sie über das Gehalt meiner Eltern zu informieren. Dazu brauchten sie plötzlich einen zusätzlichen Bescheid, der etwas bestätigen sollte, was da eh schon draufstand. Kopfschüttelnd gab mir mein Vater auch diesen Zettel. Jetzt liegt ein Brief hier, in dem steht, dass ich diesen Nachweis nochmal bringen soll. Ich bin erstmal an die Decke gegangen.</p>
<p>Ich erfahre außerdem durch einen kleinen Extrazettel, dass meine neue Sachbearbeiterin nur in Teilzeit dort arbeitet, das bedeutet ihre Telefon-Sprechstunde ist sehr begrenzt. Dort aufkreuzen zur Sprechstunde darf man sowieso nur mittwochs. Wenn man da keine Zeit hat, Pech. Ach, und wenn man mal länger in Urlaub ist: es kann schon passieren, dass diese Briefe mit falschen Forderungen kommen, wenn man weg ist, und Sätze enthalten wie:</p>
<blockquote><p>Es wird darauf hingewiesen, dass [...] die Leistungen [...] versagt oder entzogen werden können, wenn die erbetenen Unterlagen, Nachweise und Erklärungen nicht bis spätestens (Datum hier) vorgelegt werden. Bei Nachholung der Mitwirkung kann die Förderung ganz oder teilweise erbracht werden.</p></blockquote>
<p>&#8220;Nachholung der Mitwirkung&#8221;? Was soll das denn heißen. Und wenn ich vorher nicht zuhause bin, hab ich eben auch Pech gehabt?</p>
<p>Interessant war auch der Fall mit dem Konjunktiv. Das war vielleicht lächerlich. Ich habe also von Lehramt auf Bachelor gewechselt. Das bedeutet, statt erst in 3 Jahren haben sie mich schon nächstes Jahr von der Backe. Es interessiert die aber nicht, dass ich bisher eben noch nicht genug Scheine gemacht habe, um den Bachelor rechtzeitig abzuschließen &#8211; es interessiert die nur, ob ich es <em>hätte können</em>. Der Mann, der mir das so langsam erklärt hat, als wäre ich fünf, hat mir also so umständlich wie möglich gesagt, dass denen praktisch die Realität meiner Situation nicht interessiert, sondern nur, was auf dem Papier steht. Das ganze ist so unlogisch, ich kann es nicht weiter ausformulieren. Mir bleibt nur anzumerken, dass ich es am Ende wirklich verstanden habe, aber trotzdem nicht verstehe.</p>
<p>Eigentlich wollte ich das Urlaubssemester dazu nutzen, wieder zu Kräften zu kommen, stattdessen habe ich es hauptsächlich im Bafög-Amt verbracht. Am liebsten würde ich es einfach lassen, aber wenn man auf das Geld angewiesen ist, bleibt einem nichts anderes übrig, als sich jedes Mal monatelang zu quälen.</p>
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		<title>Die nennen das Schwerpunktverlagerung</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 12:03:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/icons/uni.jpg" width="95" height="95" alt="" title="Uni" /><br/>Ich sehe es lieber als tollen Neuanfang! Neuer Wind in meinen Segeln! Ich hab ja aber auch nen Hang zum Theatralischen. Jedenfalls bin ich seit heute Morgen eine frischgebackene Bachelorette-to-be. Latein ist jetzt auf Sparflamme (die nennen das 25%) runter gefahren, und Englisch hat dafür ein paar Grillanzünder mehr gekriegt. (Ok, genug der Feuermetaphern.) Nach meiner Odyssee durch verschiedene Ämter, Sprechstunden und Sekretariate, war ich kaum überrascht, dass der eigentliche &#8216;Akt&#8217; des Umschreibens mit einem Handgriff erledigt war. *klick* *tipp* ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/icons/uni.jpg" width="95" height="95" alt="" title="Uni" /><br/><p>Ich sehe es lieber als tollen Neuanfang! Neuer Wind in meinen Segeln! Ich hab ja aber auch nen Hang zum Theatralischen. Jedenfalls bin ich seit heute Morgen eine frischgebackene Bachelorette-to-be. Latein ist jetzt auf Sparflamme (die nennen das 25%) runter gefahren, und Englisch hat dafür ein paar Grillanzünder mehr gekriegt. (Ok, genug der Feuermetaphern.) Nach meiner Odyssee durch verschiedene Ämter, Sprechstunden und Sekretariate, war ich kaum überrascht, dass der eigentliche &#8216;Akt&#8217; des Umschreibens mit einem Handgriff erledigt war. *klick* *tipp* *enter* &#8220;So, jetzt sind sie Umgeschrieben, drucken sie sich bitte noch die neuen Bescheinigungen aus.&#8221; Es war mir irgendwie nicht feierlich genug.<br />
Deswegen jetzt hier: Party, Feuerspucker, Sektempfang!<br />
So, jetzt fühl ich mich gleich besser ;op</p>
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		<title>Non scholae…</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Oct 2007 11:06:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leute]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/icons/leute.jpg" width="95" height="95" alt="" title="Leute" /><br/>Gestern hat Frau Filser uns wieder einmal super klar gemacht, wofür man eigentlich Altgriechisch lernt:
Was sie genau wissen müssen, schreib ich immer an die Tafel.. also fürs Mündliche oder zum Angeben oder so.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/icons/leute.jpg" width="95" height="95" alt="" title="Leute" /><br/><p>Gestern hat Frau Filser uns wieder einmal super klar gemacht, wofür man eigentlich Altgriechisch lernt:</p>
<blockquote><p>Was sie genau wissen müssen, schreib ich immer an die Tafel.. also fürs Mündliche oder zum Angeben oder so.</p>
</blockquote>
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