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	<title>Doodlebox &#187; Philosophie</title>
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	<description>Leben mit viel Gekritzel</description>
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		<title>Pessimismus</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 20:59:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frust]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/icons/frust.jpg" width="95" height="95" alt="" title="Frust" /><br/>Es gibt viele tolle Geschichten von Helden, über Gut und Böse. Und dann gibt es wiederum die Gechichten, in denen es nur Grauzonen gibt. Aber eines haben sie alle gemeinsam &#8211; es geht um etwas großes. Um Sieg oder Niederlage, um einen inneren oder äußeren Kampf. Jeder mit einem Drang, einer Philosophie und einem Ziel.
Und dann geht es einem schlecht, und dann bekommt man schöne Bücher geschenkt, voll mit Menschen, die den Sinn des Lebens finden, die Liebe oder das ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/icons/frust.jpg" width="95" height="95" alt="" title="Frust" /><br/><p>Es gibt viele tolle Geschichten von Helden, über Gut und Böse. Und dann gibt es wiederum die Gechichten, in denen es nur Grauzonen gibt. Aber eines haben sie alle gemeinsam &#8211; es geht um etwas großes. Um Sieg oder Niederlage, um einen inneren oder äußeren Kampf. Jeder mit einem Drang, einer Philosophie und einem Ziel.</p>
<p>Und dann geht es einem schlecht, und dann bekommt man schöne Bücher geschenkt, voll mit Menschen, die den Sinn des Lebens finden, die Liebe oder das Glück, auch wenn es unwahrscheinlich war; Oder Sammlungen von Aphorismen und &#8220;Weisheiten&#8221; die irgendwelchen bekannten Menschen in den Mund gelegt wurden.</p>
<p>Und so verfolgen diese Geschichten das gleiche Ziel, und machen Leser und Hörer froh.</p>
<p>Aber dann legt das Buch weg, und fragt euch: Was ist jetzt noch übrig. Wie kann ich &#8220;den Morgen, als wenn alle Dinge mit ihm zum Leben erwachten&#8221; (- André Gide) betrachten, wenn ich unter dem Dröhnen von Straßenbahnen und Presslufthammern aufwache? Und, schon klar, das Leben ist &#8220;keine Generalprobe&#8221; (- Udo Walz), sondern &#8220;ein Violinkonzert,&#8221; das man spielt &#8220;während man Geige spielen lernt&#8221; (- Samuel Butler); oder auch eine &#8220;Perlenkette von glücklichen Momenten&#8221; (- Elke Heidenreich).</p>
<p>Ich finde, es ist eher ein &#8220;See aus Teer&#8221;, in dem man &#8220;schön langsam seinen Körper vorwärts zieht&#8221; (- Ich). Oder wie wäre es mit einer &#8220;Fahrradtour, bei der das Rad dauernd kaputt ist, und sowieso nur der erste Gang geht&#8221; (- Ich). Klar ist das Leben zum Leben da. Aber warum machen dann ständig alle Dinge, die sie unglücklich machen? Auch wenn sie es besser wissen? Und warum gaukeln uns alle vor, dass man es so viel besser haben könnte, wenn man nur &#8220;zufrieden&#8221; wäre (- Kylie Minogue)? Im Moment möchte ich überhaupt nicht zufrieden sein. Ich möchte mich über Presslufthammer und Faulheit, über das Wetter, die Betrunkenen und die Bahnen aufregen. Und dann dem ganzen noch eine Meta-Ebene geben, und mich dann über unsere Beschwer-Kultur beschweren.</p>
<p>Schaut mich an: ich bin doch immer die optimistischste Person gewesen, die ich kannte. Die Idealistin. Naiv, sogar. Man, war das schön.</p>
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		<title>Abkühlung gefällig?</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 00:22:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einfach gut]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/icons/einfachgut.jpg" width="95" height="95" alt="" title="Einfach gut" /><br/>Leider kann ich jetzt auf die Schnelle keine gute Quelle finden, außer meinen Kulturwissenschafts-Text von letztem Semester&#8230; aber das müsst ihr mir jetzt so glauben. Angesichts der Hitze musste ich an einen wunderbaren Ausschnitt aus dem antiken Alexanderroman denken, die so super ist, dass ich sie mal paraphrasieren möchte.
Alexander der Große, nie zufrieden mit dem Erreichten, wollte nicht nur den bekannten Erdkreis beherrschen, sondern auch das Meer und die Lüfte. Um letzteres zu erreichen, folgte er einem schlichten Plan: Er ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/icons/einfachgut.jpg" width="95" height="95" alt="" title="Einfach gut" /><br/><p><em>Leider kann ich jetzt auf die Schnelle keine gute Quelle finden, außer meinen Kulturwissenschafts-Text von letztem Semester&#8230; aber das müsst ihr mir jetzt so glauben.</em> Angesichts der Hitze musste ich an einen wunderbaren Ausschnitt aus dem antiken Alexanderroman denken, die so super ist, dass ich sie mal paraphrasieren möchte.</p>
<p>Alexander der Große, nie zufrieden mit dem Erreichten, wollte nicht nur den bekannten Erdkreis beherrschen, sondern auch das Meer und die Lüfte. Um letzteres zu erreichen, folgte er einem schlichten Plan: Er ließ sich einen hölzernen Käfig bauen, in den er sich setzte. Daran wurden vier Greifen festgebunden, und um diese dazu zu bringen, den Käfig in die Lüfte zu erheben, tat Alexander das einzig logische: Er schnappte sich eine Bardike, und befestigte vorne ein saftiges Stück Fleisch. Und siehe da, als er das den Greifen hinhielt, folgten die brav, wie ein Esel der Karotte, und zogen Alexander bis hinauf in den Aether. Dort, wie wir ja wissen, ist es ziemlich heiß &#8211; Domäne des Feuers und so &#8211; was ja den Greifen zu schaffen machen könnte. Doch darauf war Alexander vorbereitet. Er hatte nämlich nasse Schwämme dabei, um seinen Tierchen die Füße (ja, die Füße!) zu kühlen. Leider geht der Text nicht weiter auf das &#8220;wie&#8221; ein, und berichtet nur, dass die Götter den guten König abstraften, und er sicher zurück zur Erde getragen wurde.</p>
<p>Ist das nicht wunderbar? Also sehen wir, auch in der Antike mussten sie mit Hitze klarkommen, und die Methoden haben sich kaum geändert! n_n</p>
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		<title>Gedichtversteher</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 14:58:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/icons/philosophie.jpg" width="95" height="95" alt="" title="Philosophie" /><br/>Ich habe mal wieder eine seltsame Diskrepanz entdeckt, die mir nicht ganz klar werden will: Wenn wir früher in der Schule mal ein Gedicht gelesen haben, meistens in Deutsch, dann ging es irgendwie immer darum, das Ding zu &#8220;entschlüsseln&#8221;, also eine Bedeutung, die der trickreiche Poet darin versteckt habe, aufzudecken. Dann kommt man an die Uni, und was hört man? Alles unnötig! In jedem Buch zu Poetik, dass ich mir bisher angeschaut habe, wird empfohlen, dass man sich über die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/icons/philosophie.jpg" width="95" height="95" alt="" title="Philosophie" /><br/><p>Ich habe mal wieder eine seltsame Diskrepanz entdeckt, die mir nicht ganz klar werden will: Wenn wir früher in der Schule mal ein Gedicht gelesen haben, meistens in Deutsch, dann ging es irgendwie immer darum, das Ding zu &#8220;entschlüsseln&#8221;, also eine Bedeutung, die der trickreiche Poet darin versteckt habe, aufzudecken. Dann kommt man an die Uni, und was hört man? Alles unnötig! In jedem Buch zu Poetik, dass ich mir bisher angeschaut habe, wird empfohlen, dass man sich über die Bedeutung eines Gedichts jahrelang Gedanken machen kann, und es deshalb erstmal nur wirken lassen soll. Die Sprache <em>aufsaugen</em>, das Gedicht mit der <em>Seele </em>ergreifen, und so. <em>(Genauso wie alle Schüler denken, man muss immer nach der Intention des Autors fragen &#8211; geradezu ein Schimpfword an der Uni. Wie kommt das?! Waren die Lehrer nie Studenten?)</em></p>
<p>Und gibt es überhaupt eine Bedeutung? Und sind manche Gedichte nicht einfach so unverblümt, dass es gar nichts zu entschlüsseln gibt? Also wenn jemand ein Gedicht, sagen wir mal, &#8220;Krieg ist geil&#8221; nennt, und danach 20 Zeilen lang von den Ehren des Schlachtfeldes spricht, dann braucht es schon einen hardcore Dekonstruktivisten, um das Gedicht umzudeuten.</p>
<p>Ich glaube das Problem in der Schule ist vor allem, dass die Lehrer selbst etwas Essentielles nicht begriffen haben: Es gibt einen Unterschied zwischen &#8220;verstehen, was da steht&#8221; und &#8220;verstehen, was es bedeutet.&#8221; Also wenn man in Deutsch oder Englisch Gedichte von vor 100 Jahren liest, deren Sprache für uns schwieriger zu verstehen ist, dann muss man doch erstmal wissen, was der Dichter vor 100 Jahren mit einem bestimmten Wort verbunden hat. Also erstmal bitte einen schönen hermeneutischen Zirkel drehen, ein bisschen Geschichte, ein bisschen Biographie, und schon kommen wir dem ganzen näher. Das Ziel wäre dann, das zu sehen, was der Dichter sah als er das Ding schrieb &#8211; und das ist ja schon schwer genug.</p>
<p>Und das ist quasi nur die Vorarbeit. Leider wird von vielen genau dieses &#8220;Verstehen&#8221; schon als ausreichende Gedichtinterpretation betrachtet. Aber dann kommt ja eigentlich das, was ohne Vorarbeit existieren sollte. Also das, was ich beim Lesen eines Gedichts aus meiner eigenen Zeit, in meiner Muttersprache, &#8220;ohne Hindernisse&#8221; empfinde. Eine Kommilitonin hat einmal gesagt, da ging es um Strukturalismus, dass dieses ganze Zerlegen und Erklären im Vorfeld ihr im Nachhinein das Lesen des Gedichts vermiese. Eine verbreitete Einstellung &#8211; all das Interpretieren macht doch alles kaputt! Das hat sich der Autor nie alles beim Schreiben gedacht!</p>
<p>So wie ich das sehe, ist das auch gar nicht der Punkt. Es ist gut, wenn man grundlegend versteht, wroum es geht, sprachlich und inhaltlich klar kommt; Aber das Wesentliche ist doch, dass ich in irgendeiner Weise berührt werde. Dass ich das Menschliche in einem Text sehe und mich ihm annähern kann, auch über Jahrhunderte hinweg. Und wenn man in ein Gedicht Dinge hineininterpretiert, die der Autor sich vielleicht nicht gedacht hat, sieht man, was eigentlich bei einer Interpretation heraus kommt: nämlich nicht ein Verständnis des Textes, sondern eher ein Verständnis von sich selbst. Ein Dichter hat es dann nämlich geschafft, einem Menschen, dem er in keinster Weise verbunden ist, ein Stück Bedeutung mitzugeben, dass er mit sich herum tragen kann, was ihn irgendwie formt.</p>
<p>Zum Abschluss meiner komischen Rumüberlegungen, ein Auschnitt aus<a href="http://www.poemhunter.com/poem/the-blue-swallows/" target="_blank"> &#8220;The Blue Swallows&#8221;</a> von Howard Nemerov:</p>
<blockquote><p>O swallows, swallows, poems are not<br />
The  point. Finding again the world,<br />
That is the point.</p></blockquote>
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		<title>Randomness</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 22:38:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Ungesagt]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/icons/philosophie.jpg" width="95" height="95" alt="" title="Philosophie" /><br/>Vielleicht kommt es davon, dass ich weitere 6 Stunden Airbrushen hinter mir habe, oder einfach nur von der Uhrzeit &#8211; jedenfalls habe ich mir gerade Gedanken über Zufallsauswahl gemacht. ZA benutzt man, neben dem Einsatz beim Lotto spielen, ziemlich oft im täglichen Leben:Man denke an die Kassen im Supermarkt und manche Produkte die man dort kauft, oder die Frage, welchen Weg man bei ähnlicher Länge wählt, wo man sich im Bus hinsetzt. Und dennoch, obwohl die Fähigkeit, zügig zufällige Entscheidungen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/icons/philosophie.jpg" width="95" height="95" alt="" title="Philosophie" /><br/><p>Vielleicht kommt es davon, dass ich weitere 6 Stunden Airbrushen hinter mir habe, oder einfach nur von der Uhrzeit &#8211; jedenfalls habe ich mir gerade Gedanken über Zufallsauswahl gemacht. ZA benutzt man, neben dem Einsatz beim Lotto spielen, ziemlich oft im täglichen Leben:<span id="more-451"></span>Man denke an die Kassen im Supermarkt und manche Produkte die man dort kauft, oder die Frage, welchen Weg man bei ähnlicher Länge wählt, wo man sich im Bus hinsetzt. Und dennoch, obwohl die Fähigkeit, zügig zufällige Entscheidungen zu treffen so wichtig und alltäglich ist, fällt sie uns schwer. Ich selbst berichte aus Erfahrung, als nototisch Unentschlossene.</p>
<p>Was mich nun aber wirklich immer wieder stutzig macht, ist, dass so viele Menschen nunmal grundsätzlich abergläubisch sind, selbst bei den bescheuertsten Dingen. Nehmen wir Lotto: selbstverständlich hat schonmal jemand mit den Geburtsdaten seiner Kinder gewonnen, aber das war genauso Zufall wie bei jedem anderen 6er. Und obwohl die meisten Menschen meiner Erfahrung nach das sogar zugeben würden, wählen sie trotzdem Zahlen, die ihnen persönlich etwas bedeuten. Genau das gleiche gilt natürlich für alle anderen Schrullen: wir sehnen uns nach Dingen, die eben <em>nicht</em> zufällig sind, zu denen wir irgendeine connection haben.</p>
<p>Ist das jetzt immer Aberglaube? Ich finde nicht, denn man kann auch als rationaler Mensch dieses Bedürfnis nach Zusammenhang durchaus nachvollziehen. Wenn man z.B. kein Weinkenner ist, wählt man im Restaurant wohl eher einen Wein aus einer Region, in der man selbst (oder ein Freund) vielleicht mal im Urlaub war, auch wenn das zufälligerweise der schlechteste Wein auf der Liste wäre. (Preis mal außen vor.) Obwohl diese Auswahl komplett zufällig wäre, würden wir es weniger belächeln, als wenn jemand einfach blind auf die Karte tippt!</p>
<p>Allerdings etwas blöd ist es, dass meistens die Assoziation in beide Richtungen geht. Wenn jemand mit dem Geburtstag des besten Freundes oder Kindes im Lotto gewinnt, wird die betreffende Person das sicher ihr ganzes Leben lang wohlwollend anekdotisch hören. Hat man allerdings mit einer Zufallsauswahl Pech, so schlägt das bestimmt auch mal ins Gegenteil. Also wenn A keine Ahnung von Fußball hat, und B auch nicht, und A, aus Unfähigkeit selbst nachzudenken, B um einen Tipp für eine Wette fragt, und B, da ja ahnungslos, leider total daneben liegt, aber aus Nettigkeit eben irgendetwas vorschlägt, dann wird A ihm das erstmal vorwerfen. Wie gut für A, er muss jetzt nicht selbst verantwortlich sein &#8211; wäre er ja nicht mal, es wäre ja alles Zufall.</p>
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		<title>Kein Erdbeben trotz Boobies</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 17:43:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausprobiert]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/icons/ausprobiert.jpg" width="95" height="95" alt="" title="Ausprobiert" /><br/>Eben habe ich ein wunderbares Märchen gelesen. Es war ein mal ein Land, in dem ganz viele Frauen mit engen Blusen und freizügigen Spaghetti-Tops rumliefen. Da alle Männer voller Begierde mit den Fäusten auf den Boden schlugen, gab es in diesem Land fast jede Woche ein Erdbeben. Eines Tages kam ein weiser Mann und machte ein Gesetz, dass die Frauen zum Tragen von schwarzen Ganzkörpersäcken zwang. Obwohl es sehr heiß war, machten es alle tapfer, und die Begierde der Männer ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/icons/ausprobiert.jpg" width="95" height="95" alt="" title="Ausprobiert" /><br/><p>Eben habe ich ein wunderbares Märchen gelesen. Es war ein mal ein Land, in dem ganz viele Frauen mit engen Blusen und freizügigen Spaghetti-Tops rumliefen. Da alle Männer voller Begierde mit den Fäusten auf den Boden schlugen, gab es in diesem Land fast jede Woche ein Erdbeben. Eines Tages kam ein weiser Mann und machte ein Gesetz, dass die Frauen zum Tragen von schwarzen Ganzkörpersäcken zwang. Obwohl es sehr heiß war, machten es alle tapfer, und die Begierde der Männer war gebannt. Seit diesem Tage gab es keine Erdbeben mehr, und sie lebten glücklich bis&#8230;&#8230;&#8230;.. <a title="&quot;Iranian cleric blames women's immodest dress for earthquakes&quot;" href="http://www.chicagotribune.com/news/nationworld/sns-ap-ml-iran-earthquakes-promiscuity,0,6333394.story" target="_blank">wait a minute</a>.</p>
<p>I bow to <a title="&quot;In the name of science, I offer my boobs&quot;" href="http://www.blaghag.com/2010/04/in-name-of-science-i-offer-my-boobs.html" target="_blank">Jen McCreight</a>, who has <em>revealed </em>just how damn ridiculous religious leaders can be!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Schwelgenden</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 18:30:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Ungesagt]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/icons/philosophie.jpg" width="95" height="95" alt="" title="Philosophie" /><br/>Ich bin ja immer noch auf der Suche nach einem Kleid für diese Hochzeit im Mai. Weil ich zur Zeit krank zuhause rumhänge, bietet sich da besonders das Internet an, mit den wunderbar ordentlichen Online Shops der Modeketten. Doch im S.Oliver Shop bin ich dann verarscht worden:

Huch? Sind nicht alle Sachen auf s.Oliver &#8216;by&#8217; s.Oliver? Neugierig, wie ich bin, kam ich als nächstes auf eine Seite mit diesem Schild:

Okay, abgesehn von dem schmerzhaftem Kommafehler (heul, kreisch!) finde ich die Überschrift ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/icons/philosophie.jpg" width="95" height="95" alt="" title="Philosophie" /><br/><p>Ich bin ja immer noch auf der Suche nach einem Kleid für diese Hochzeit im Mai. Weil ich zur Zeit krank zuhause rumhänge, bietet sich da besonders das Internet an, mit den wunderbar ordentlichen Online Shops der Modeketten. Doch im <strong>S.Oliver Shop</strong> bin ich dann verarscht worden:<span id="more-404"></span></p>
<p><a href="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/soliver1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-405" title="SOliver Verarsche Teil 1" src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/soliver1.jpg" alt="SOliver1" width="528" height="116" /></a></p>
<p>Huch? Sind nicht alle Sachen auf s.Oliver &#8216;by&#8217; s.Oliver? Neugierig, wie ich bin, kam ich als nächstes auf eine Seite mit diesem Schild:</p>
<p><a href="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/soliver2.jpg"><img class="size-full wp-image-406 alignnone" title="Be what you want to be" src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/soliver2.jpg" alt="soliver2" width="785" height="459" /></a></p>
<p>Okay, abgesehn von dem schmerzhaftem Kommafehler (heul, kreisch!) finde ich die Überschrift ja nett und motivierend, wenn auch wenig aussagekräftig. Doch da hätte es mir schon auffallen müssen. Aha! &#8220;Für Frauen mit größeren Größen!&#8221; Da liegt also das Geheimnis. Die Frau auf dem Bild sieht zwar nicht wirklich danach aus, aber die Models auf den folgenden Seiten lassen keinen Zweifel offen: ich bin <a href="http://www.doodlebox.de/blog/2010/03/ein-schwedischer-tag/">mal wieder</a> ohne es zu merken zu den Übergrößen gekommen.</p>
<p>Ich muss sagen, ich bin ein wenig empört. Ich habe absolut kein Problem mit übergroßen Frauen und ihrer Kleidung, aber wieso müssen die uns denn reinlegen?! Das ist wie bei uns auf der Hauptstraße, da gibt es einen Laden für Übergrößen, und alle denken immer, es wäre total peinlich für jemanden, beim reingehen gesehen zu werden. Wieso? Den meisten Leuten sieht man es an, ob sie eher S oder XXL tragen &#8211; daran ändern auch Figurformende Bodies nichts. Warum dann im Internet, wo ja alles anonym ist, diese Geheimhaltung? Und dann diese euphemistische Sprache. Also echt: &#8220;Die Vorzüge der Frau&#8221;, &#8220;unkompliziert&#8221;, &#8220;modern und selbstbewusst&#8221;! Ist es denn modern, Übergewicht zu haben? Was machen schüchterne Frauen?</p>
<p>Dieses Erlebnis jedenfalls stieß mich zum denken an: wie gehen wir eigentlich mit dicken Menschen um? Auf der einen Seite werden sie ja von allen zum Teil wie Aussätzige behandelt; auf der anderen Seite wird ihnen geschmeichelt und ihnen Honig ums Maul geschmiert bis es nicht mehr geht. Was soll das? Sicherlich, Übergewicht ist oft gesundheitsschädlich, in welcher Form auch immer. Ich bin nicht übergewichtig, aber ich treibe keinen Sport und sitze immer krumm, das ist auch schädlich. Andere rauchen. Können wir nicht einfach das Übergewicht als normalen Teil eines Menschen sehn, ohne &#8220;das Thema&#8221; wie ein rohes Ei hin- und herzubalancieren?</p>
<p>Eigentlich ist Übergewicht ein &#8220;Thema&#8221;, dass man nicht gerne anspricht. Gerade letzte Woche gab es <a href="http://photoshopdisasters.blogspot.com/2010/04/reitmans-head-shrinker.html" target="_blank">diesen Beitrag</a> auf PhotoshopDisasters, wo der Autor schreibt:</p>
<blockquote><p>I said to myself, well, I&#8217;m not going to touch that with a <span style="font-style: italic;">barge pole</span>. Not the lady in the  picture &#8211; I&#8217;m sure she&#8217;s a <span style="font-style: italic;">lovely</span> lady with a <span style="font-style: italic;">wonderful</span> personality. I&#8217;m talking about the political issue of the <span style="text-decoration: line-through;">chubbies</span> <span style="text-decoration: line-through;">sizeable</span> <span style="text-decoration: line-through;">big-boned</span> <span style="text-decoration: line-through;">unboneable</span> people of size. They can be very sensitive. It&#8217;s important &#8211; perhaps <span style="font-style: italic;">expedient</span> is the correct word &#8211; to  just avoid the whole thing.</p></blockquote>
<p>Ist es nicht lächerlich? Ich wollte ja selbst diesen ganzen Post lassen, aber fand dann plötzlich überall &#8220;gute Beispiele&#8221;, und gab nach. <strong>Ich beschloss, eine kleine Recherche zu machen, um mal zu sehen, wie andere Online-Kleidungs-Shops mit &#8220;dem Thema&#8221; umgingen.</strong> Zunächst allerdings ein offline Beispiel:</p>
<h2>Zweideutig: Real-Prospekt</h2>
<p>&#8220;Stars zeigen Größe!&#8221; steht da in einem Kasten zwischen Koffern und Socken (Real eben&#8230;). Die &#8220;Stars&#8221; sind Markus Majowski, der wohl so unbekannt ist (ich kannte ihn nur vage vom sehen&#8230;) dass darunter angegeben wird, wo er schon mitgespielt hat. Für die Frauen tritt Vera Int-Veen (auch hier mit Angabe, wer sie ist) auf. Die Marken: &#8220;bigfun, Mode für starke Männer&#8221; und &#8220;my size&#8221; von Vera. Wieder die Euphemismen! Alle Worte, die auf die &#8220;Größe&#8221; hinweisen, sind möglichst zweideutig gewählt. Soll das den dicken Menschen Selbstbewusstsein geben? Vera kanns auch, sie zeigt Größe! Ha! Klasse finde ich, dass hier die Größen schier ins uferlose gehen: XXL-5XL steht da! Wow, das ist echt groß. Männer-XXL entspricht ja etwa 56, und bei den Frauen geht es sogar nur bis 54! (Bei uns ist 42 ja schon XL&#8230; pft!) Also, Männer, wenn sonst nix passt, ab zu Real.</p>
<h2>Sex sells: BonPrix.</h2>
<p><a href="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/bonprix1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-407" title="Schwelgen!" src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/bonprix1.jpg" alt="Schwelgen!" width="708" height="333" /></a></p>
<p>It&#8217;s me! Nein, das ist kein Euphemismus für mehr Selbstbewusstsein, das steht tatsächlich unter allen Promo-Bannern. Aber seht sie euch an: ist sie nicht sinnlich? sexy? Gut, ob sie nie pünktlich und saulustig ist weiß ich nicht, und was das mit ihrer Größe zu tun hat ist mir völlig unklar, aber das nur nebenbei. Eindeutig hier: sie ISST. Wenn das mal kein Statement ist. Keks mit Nougat, soweit ich das sehen kann. Sie ist eindeutig mehr als selbstbewusst, nein, diese Frau ist komplett selbstverliebt. Wer würde nicht sofort in ihr Bett springen und ihr den Nougat von ihren süßen Fingern lecken? Na?<br />
Bei ihrer Navigation ist BonPrix zum Glück nicht so verklemmt wie s.Oliver, und nennt die Pfunde beim Namen: Die Kategorie heißt schlicht &#8220;XXL&#8221;. Erst weiter unten auf der Seite fällt mir eine weitere Euphemismus-Kategorie namens &#8220;Figur-Wunder&#8221; auf, die aber wie ich merke an alle Größen gerichtet ist.</p>
<h2>Sag es, wie es ist: <strong>C&amp;A. </strong></h2>
<p>Bei C&amp;A lohnte es sich gar nicht, einen Screenshot zu machen, doch <a title="C&amp;A XL Große Größen" href="http://www.cunda.de/Shop/HtmlLevel3/women_xl_grosse_groessen.html?l1=%27Women%27&amp;l3=%27XL%20Gro%DFe%20Gr%F6%DFen%27" target="_blank">seht selbst</a>. Schlicht, aber eindeutig: &#8220;XL Große Größen&#8221; steht da, und ich bin beeindruckt: C&amp;A hat eindeutig das fülligste Model von allen Shops. Das fand ich spitze, sind doch sonst die &#8220;formstarken&#8221; Models eher am unteren Ende der Größentabelle. C&amp;A schreibt dazu:</p>
<blockquote><p>Wer große Größen sucht, der ist bei C&amp;A genau richtig. Klicken sie auf den Button &#8220;XL Große Größen&#8221; und schwelgen Sie in den XL-Angeboten. Dort finden Sie garantiert das passende Stück in Ihrer Größe. Große Mode gibts bei C&amp;A.</p></blockquote>
<p>Soweit, so eindeutig. Wunderbar ist ja das Wort &#8220;schwelgen&#8221;. Ich bin sicher, dass dieses Wort nie, nie, für irgendwelche anderen Modekategorien verwendet wird. Schwelgen, damit assoziiere ich schon wieder Schokolade. Und Schokolade, wie wir bereits wissen macht nicht dick, sondern sinnlich. Verführerisch. Darin kann man eben schwelgen. Ich habe gerade das mentale Bild von lauter üppigen Frauen, die in einem Berg frischer, großer Wäsche baden, und sich wahllos Teile rausgreifen&#8230;. kurz: es klingt nach Paradies.</p>
<h2>Otto &#8211; Es ist ein Thema</h2>
<p><a href="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/otto.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-408" title="Otto - große Größen" src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/otto.jpg" alt="Otto - große Größen" width="684" height="350" /></a></p>
<p>Hier, wie auch bei C&amp;A, wird nicht groß drumherum geredet, &#8220;Große Größen&#8221; führt uns sofort zum Ziel. Interessanter ist aber, dass man in der A-Z Liste &#8220;G&#8221; vergeblich sucht &#8211; groß ist nicht normal. Groß ist ein <strong><em>Thema</em></strong>. Genau wie die Model-WG oder die Catwalk Sparte. Wenn man sich nun weiter klickt, kommt man zum &#8220;So bin ich&#8221;-Shop. Wieder werden übergewichtige Menschen hier besänftigt: es ist ok! Du bist eben so, wie du bist! Du darfst trotzdem trendy sein! Wieder bedauere ich, dass das hübsche blonde Model nicht wirklich dick aussieht.</p>
<h2>Total Denial: Esprit</h2>
<p>Von allen Shops hat Esprit etwas besonderes. Es gibt absolut keine Hinweise auf &#8220;das Thema&#8221;. Überall nur dünne Models, keine versteckten Hinweise, keine glücklich lächelnden Frauen mit Nougat. Ich bin ein wenig enttäuscht. Bei den Größen aller Kleidung gibt es maximal XXL (denkt an Real!), und das auch nicht bei allem. Bei Esprit geht es da eher in die andere Richtung. Es gibt nämlich &#8220;edc 16, die kleine Schwester von edc.&#8221; Hier blickt mich ein abgemagerter Teenager mit drogigen Augen an. Da gefiel mir die Nougat Dame wirklich besser!</p>
<h2>Ein Fazit</h2>
<p>Wie haben unsere Kandidaten abgeschnitten?</p>
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="4">
<tbody>
<tr>
<td><strong>s.Oliver</strong></td>
<td><strong>Real</strong></td>
<td><strong>BonPrix</strong></td>
<td><strong>C&amp;A</strong></td>
<td><strong>Otto</strong></td>
<td><strong>Esprit</strong></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="color: #ff0000;"><strong>-</strong></span> Versteckspiel</td>
<td><span style="color: #ff0000;"><strong>-</strong></span>/<span style="color: #339966;"><strong>+</strong></span> Zweideutigkeit</td>
<td><span style="color: #339966;"><strong>+ </strong></span>Nougat</td>
<td><span style="color: #339966;"><strong>+ </strong></span>schlicht,direkt</td>
<td><span style="color: #339966;"><strong>+ </strong></span>So bin ich</td>
<td><span style="color: #ff0000;"><strong>- </strong></span>kein Angebot</td>
</tr>
<tr>
<td><span style="color: #ff0000;"><strong>-</strong></span> Euphemismen</td>
<td><span style="color: #ff0000;"><strong>-</strong></span>/<span style="color: #339966;"><strong>+</strong></span> Promis</td>
<td><span style="color: #339966;"><strong>+ </strong></span>sexy Frau</td>
<td><span style="color: #339966;"><strong>+ </strong></span>dickes Model</td>
<td><span style="color: #339966;"><strong>+ </strong></span>Name</td>
<td><span style="color: #ff0000;"><strong>- </strong></span>dürre Models</td>
</tr>
<tr>
<td><span style="color: #ff0000;"><strong>-</strong></span> dünnes Model</td>
<td><span style="color: #339966;"><strong> </strong></span></td>
<td><span style="color: #339966;"><strong>+ </strong></span>Motivation!</td>
<td><span style="color: #339966;"><strong>+ </strong></span>Name</td>
<td><span style="color: #ff0000;"><strong>- </strong></span>Thema?</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="color: #339966;"><strong>+</strong></span> &#8220;selbstbewusst&#8221;</td>
<td></td>
<td><span style="color: #339966;"><strong>+ </strong></span>Name</td>
<td><span style="color: #339966;"><strong></strong></span><span style="color: #ff0000;"><strong>-</strong></span>/<span style="color: #339966;"><strong>+</strong></span> schwelgen</td>
<td><span style="color: #ff0000;"><strong>- </strong></span>dünnes Model</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td></td>
<td><span style="color: #ff0000;"><strong>- </strong></span>Wortfeld?!</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td></td>
<td><span style="color: #ff0000;"><strong>- </strong></span>Euphemismen</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>-2</td>
<td>0</td>
<td><span style="color: #339966;"><strong>Zweiter: 2<br />
</strong></span></td>
<td><span style="color: #339966;"><strong>Sieger: 3</strong></span></td>
<td>0</td>
<td>-2</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>So sieht es also aus. C&amp;A führt, dank unverhüllter Selbstverständlichkeit und wenig Schnickschnack. Unsicher war ich mir bei &#8220;schwelgen&#8221;. Ist das ein zu klischeehaftes &#8220;dick&#8221; Wort, oder kommt mir das vor lauter lauter nur so vor?<br />
Dicht drauf folgt BonPrix, das trotz der seltsamen Wortwahl ein sehr positives, direkte Bild vermittelt. Bei Real konnte ich mich nicht entscheiden &#8211; ist die Zweideutigkeit motivierend gemeint? Ist Vera ein gutes Vorbild? Otto ist auch okay, aber hier gibts Abzug für die Einordnung unter &#8220;Thema&#8221;. s.Oliver und Esprit bilden eindeutig das Schlusslicht.</p>
<p>Diese querbeet Analyse ist vollkommen unwissenschaftlich und übermäßig subjektiv. Bitte schreit beim Lesen nicht auf und schickt mir keine Drohbriefe &#8211; kommentiert einfach, was ihr davon haltet, es würde mich interessieren.</p>
<p>Ich muss abschließend hinzufügen, dass ich es trotz aller positiver Bilder und motivierender Sprüche natürlich einsehe, dass diese Kataloge auch nur ihre Ware an die (dicke) Frau bringen wollen. Es ist in ihrem Interesse, dass die Kundinnen denken, wenn sie <strong>diese </strong>Kleidung tragen, finden sie sich vielleicht weniger dick, oder mehr begehrenswert. Es ist ein gutes Statement gegen die von der Modewelt vermittelten &#8220;Idealmaße&#8221;. Aber es ändert nichts daran, dass man unter aller Kleidung immer eines Menschen Masse erahnen kann, erst recht, wenn er sie verhüllen will.</p>
<p>Diesen Post widme ich allen glücklichen, fülligen, Nougat naschenden Damen. Zeigt Größe! Seid formstark! Wir lieben euch so, wie ihr seid.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Frühjahrssymptome</title>
		<link>http://www.doodlebox.de/blog/2010/03/fruhjahrssymptome/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 22:41:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/icons/erlebt.jpg" width="95" height="95" alt="" title="Erlebt" /><br/>
Gestern Nacht wurde die Zeit umgestellt. Normal, wie jedes Jahr. Für mich findet gerade dagegen eine kleine Lebensumstellung statt. Ich bin, bevor das nächste Semester (mein vorletztes, wie gruselig) beginnt, nochmal nach Schweden geflogen, um mich zu erholen. Eigentlich mache ich das ja oft, aber noch nie hatte ich solche Probleme, mich einzugewöhnen.
Ich habe diesmal mein Netbook mitgenommen, um an meiner Hausarbeit zu arbeiten. Hier angekommen, war ich ganz hibbelig, bis ich das Ding auf dem Schoß hatte, und versucht ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/icons/erlebt.jpg" width="95" height="95" alt="" title="Erlebt" /><br/><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Gestern Nacht wurde die Zeit umgestellt. Normal, wie jedes Jahr. Für mich findet gerade dagegen eine kleine Lebensumstellung statt. Ich bin, bevor das nächste Semester (mein vorletztes, wie gruselig) beginnt, nochmal nach Schweden geflogen, um mich zu erholen. Eigentlich mache ich das ja oft, aber noch nie hatte ich solche Probleme, mich einzugewöhnen.<span id="more-385"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ich habe diesmal mein Netbook mitgenommen, um an meiner Hausarbeit zu arbeiten. Hier angekommen, war ich ganz hibbelig, bis ich das Ding auf dem Schoß hatte, und versucht habe, es zum laufen zu kriegen. Mein WLAN ging nicht. Internet hätte ich ja auch am Papa-PC, aber dass mein Netbook mich im Stich lässt (und zwar so unberechenbar, eben gings, dann wieder nicht) machte mich wütender als es sollte. Als Alternative zum Internet habe ich ein paar Spiele gestartet, aber sogar eins meiner früheren Lieblingsgames konnte ich keine 5 Minuten spielen, ohne ungeduldig zu werden. Mein letzter Strohhalm war dann Solitaire, was schon ziemlich armselig ist. Ich habe festgestellt, dass es in Ubuntu 87 Versionen davon gibt. Mittlerweile verlege ich fleißig Bahnstrecken im guten alten Transport Tycoon um meine Hausarbeit weiterhin hinauszuzögern.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ich kann kaum still sitzen. Die Appetitlosigkeit der letzten Wochen setzt sich fort. Gefrühstückt habe ich mehr aus Gewohnheit. Es hilft nicht gerade, dass meine Eltern sich die schwedische Angewohnheit zu eigen gemacht haben, zu jeder Tages- und Nachtzeit Kaffee zu trinken. Note to self: less coffee makes for calmer nerves. Wenn viel essen, dann, wie jetzt, plötzlich nachts. Irgendwas hängt da schief. *Ins Käsebrot beiß*</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Den super dicken Fantasy Roman den ich gerade lese hab ich aus Platzgründen daheim gelassen. Ich habe das Buch schonmal gelesen, es ist der 2. Band in einer 11-Band Reihe, und ich weiß was passiert. Trotzdem habe ich das unterschwellige Gefühl, dass ich gerne weiter lesen will. Zuhause hatte sich das bei Band 1 schon wieder auf das „kanns nicht weglegen“ Gefühl gesteigert; und jetzt, ohne das Buch, fühl ich mich ein wenig wie ein Kettenraucher, der versucht aufzuhören, es sich dann anders überlegt und keinen Automaten findet.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ironischerweise wird meine Ruhelosigkeit nur noch verstärkt durch die wahnsinnige Ruhe hier. Es ist so still, dass man im halben Haus das Ticken der Wohnzimmeruhr hört, dass mich übrigens total verrückt macht. Zwischendrin gongt die dann die halben Stunden so laut, dass man fast vom Sofa fällt.<br />
Als Mama gestern laut auf das Klavier gehämmert hat, wär ich am liebsten weggelaufen, weil mich die Lautstärke so gestört hat – obwohl ich ihr sonst stundenlang zuhören kann.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Zusätzlich zu dieser Nervosität bin ich auch noch die ganze Zeit müde. Obwohl ich lange geschlafen hab, hatte ich morgens das Gefühl, wach gewesen zu sein, ich glaube ich hab auch ganz viel geträumt. Ich musste morgens ernsthaft lügen, als ich strahlend gefragt wurde, ob ich gut geschlafen hätte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Trotz Müdigkeit sitze ich jetzt noch hier und baue weiter Eisenbahnen. Und esse Käsebrot. Und versuche, mich an das langsame Tempo hier zu gewöhnen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Chatroulette</title>
		<link>http://www.doodlebox.de/blog/2010/03/chatroulette/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 19:20:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Randnotizen]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/icons/philosophie.jpg" width="95" height="95" alt="" title="Philosophie" /><br/>
Interessanter kleiner Film. Hab ich Chatroulette schonmal ausprobiert? Nein, irgendwie finde ich es freaky&#8230; aber es reizt ja schon irgendwie, mal aus Spaß&#8230; andererseits bin ich nicht scharf drauf zu wissen, wie oft ich dann weggeklickt werde. Das könnte schlecht fürs Selbstbild sein ^_^
chat roulette from Casey Neistat on Vimeo.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/icons/philosophie.jpg" width="95" height="95" alt="" title="Philosophie" /><br/><p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="225" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9669721&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="225" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9669721&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Interessanter kleiner Film. Hab ich Chatroulette schonmal ausprobiert? Nein, irgendwie finde ich es freaky&#8230; aber es reizt ja schon irgendwie, mal aus Spaß&#8230; andererseits bin ich nicht scharf drauf zu wissen, wie oft ich dann weggeklickt werde. Das könnte schlecht fürs Selbstbild sein ^_^</p>
<p><a href="http://vimeo.com/9669721">chat roulette</a> from <a href="http://vimeo.com/user3007372">Casey Neistat</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Selbsthilfe &#8211; Eine Antwort</title>
		<link>http://www.doodlebox.de/blog/2010/02/selbsthilfe-eine-antwort/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 13:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/icons/philosophie.jpg" width="95" height="95" alt="" title="Philosophie" /><br/>Dieser Post ist ein Kommentar zu Sönnes &#8220;Wie viel Hilfe braucht ein Mensch?&#8221;
Liebe Sönne,
Ich kann dir da nur zustimmen &#8211; besonders, weil ich selbst sehr anfällig für solche Self-help Bücher bin. Habe z.B. &#8220;Simplify your life&#8221; gelesen, und das war auch gar nicht so schlecht, da es eben eine sehr minimalistische Message als Grundlage hatte &#8211; dementsprechend wenig &#8220;Methoden&#8221; wurden einem da aufgetischt. Gebracht hat es zwar wenig, aber irgendwie fühlt man sich &#8220;geholfen&#8221;.Ich denke, das ist ein zentrales Thema bei ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/icons/philosophie.jpg" width="95" height="95" alt="" title="Philosophie" /><br/><p><em>Dieser Post ist ein Kommentar zu Sönnes &#8220;<a href="http://soenne.wordpress.com/2010/02/08/wie-viel-hilfe-braucht-ein-mensch/" target="_blank">Wie viel Hilfe braucht ein Mensch</a>?&#8221;</em></p>
<p>Liebe Sönne,</p>
<p>Ich kann dir da nur zustimmen &#8211; besonders, weil ich selbst sehr anfällig für solche Self-help Bücher bin. Habe z.B. &#8220;Simplify your life&#8221; gelesen, und das war auch gar nicht so schlecht, da es eben eine sehr minimalistische Message als Grundlage hatte &#8211; dementsprechend wenig &#8220;Methoden&#8221; wurden einem da aufgetischt. Gebracht hat es zwar wenig, aber irgendwie fühlt man sich &#8220;geholfen&#8221;.<span id="more-353"></span>Ich denke, das ist ein zentrales Thema bei dieser Industrie: es geht nicht darum, dass man konkrete Tips befolgt, sondern meistens darum, dass man das Gefühl hat, es kümmert sich einer um meine Probleme. (Zwar ist das natürlich eine Illusion, aber manchmal tut das ja bekanntlich gut.) Besser wäre es natürlich, es so wie du zu machen, eben zu sich zu finden, usw &#8211; aber vielleicht braucht es da viele kleine Anstöße, und so ein Buch kann auch einer sein.</p>
<p>Im Grunde finde ich am bescheuertsten diese &#8220;Guides&#8221;, die einem nicht helfen wollen, sondern quasi vorschreiben, was man zu sein hat. Viele dieser Bücher werden auch nur <strong>rein als Titel</strong> verkauft: nehmen wir z.B. mal &#8220;Ein Mann, ein Buch&#8221;. Muss ja sehr erfolgreich gewesen sein, denn es gibt mittlerweile auch &#8220;Eine Frau, ein Buch&#8221;, sowie &#8220;Ein Paar, ein Buch&#8221;. Wie viele Männer haben die Urversion dieses schönen befilzten Glanzstückes zu Geburtstag/Weihnachten/Jahrestag bekommen? Viele &#8211; inklusive meinem lieben C., aber nicht von mir! Jetzt bleibt die Frage, wie viele dieser Kerle tatsächlich einen Blick hineingeworfen haben. Meine These: keiner. Denn es steht nur Blödsinn drin.</p>
<p>Um das zu untermauern, nenne ich hier mal eine Auswahl der Themen:</p>
<ul>
<li>Ruhig bleiben, wenn sie Auto fährt.</li>
<li>Den Körper Enthaaren</li>
<li>Bomben entschärfen</li>
<li>33 Filme für den Mann (= 33 Klischeefilme! Der Pate! Duh! *facepalm*)</li>
<li>Papst werden</li>
<li>Diverse Kochtipps: Pfannkuchen wenden, Eier aufschlagen</li>
<li>Und mein klarer Favorit: <strong>Fussel im Bauchnabel finden.</strong></li>
</ul>
<p>Ich hoffe es wird klar, welches Niveau dieses Buch hat. Sicher, viele der angesprochenen Themen sind sinnvoll und nützlich, und ziemlich männlich. Aber trotzdem wird dieses Buch keiner lesen! Man blättert durch, denkt &#8220;cool, alles für den Mann eben&#8221;, und schenkt es jemandem, der es dann nebens Klo oder <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Coffee_table_book" target="_blank">auf den Kaffeetisch</a> legt.</p>
<p>Gut, also meine Behauptung: viele dieser Non-fiction Bücher brauchen nur einen coolen Titel, ein Klischee-Cover und ein paar tolle Blickfang-Überschriften im Index, und schon hat man damit Geld gemacht. Und vielen, vielen Leuten die Suche nach einem passenden Geburtstagsgeschenk erleichtert.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dem Murphy sein Gesetz</title>
		<link>http://www.doodlebox.de/blog/2009/11/dem-murphy-sein-gesetz/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 20:52:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frust]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.doodlebox.de/blog/?p=311</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/icons/frust.jpg" width="95" height="95" alt="" title="Frust" /><br/>Was ist das eigentlich, Murphy&#8217;s Law, oder wie Alanis es so gerne nennt, Ironie, was natürlich nicht stimmt. Aber das nur nebenbei. Ich gebe euch mal ein gutes Beispiel. Murphy&#8217;s Law ist, wenn

&#8230;eine Dozentin eine sehr leise Stimme hat, und dann den Hörsaal ohne Mikrofon bekommt.
&#8230;dieser Hörsaal, in dem sie so leise spricht, genau neben der Straße liegt, durch die die Busse fahren.
&#8230;die Vorlesung leider zu Sprachwissenschaft ist, und demnach mit eh schon schwer verständlichen Worten gespickt ist; auf Englisch ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.doodlebox.de/blog/wp-content/uploads/icons/frust.jpg" width="95" height="95" alt="" title="Frust" /><br/><p>Was ist das eigentlich, Murphy&#8217;s Law, oder wie Alanis es so gerne nennt, Ironie, was natürlich nicht stimmt. Aber das nur nebenbei. Ich gebe euch mal ein gutes Beispiel. Murphy&#8217;s Law ist, wenn</p>
<ol>
<li>&#8230;eine Dozentin eine sehr leise Stimme hat, und dann den Hörsaal ohne Mikrofon bekommt.</li>
<li>&#8230;dieser Hörsaal, in dem sie so leise spricht, genau neben der Straße liegt, durch die die Busse fahren.</li>
<li>&#8230;die Vorlesung leider zu Sprachwissenschaft ist, und demnach mit eh schon schwer verständlichen Worten gespickt ist; auf Englisch natürlich.</li>
<li>&#8230;selbige (eigentlich echt nette) Dozentin zwar Handouts verteilt, aber die essenziellen Fachwörter lieber <em>diktiert</em>.</li>
<li>&#8230;das Gesamtverstehen schon dadurch erschwert ist, dass es ziemlich langweilig ist.</li>
<li>&#8230;die Vorlesung von 4-6 stattfindet, wo alle schon totel müde sind.</li>
<li>&#8230;die Müdigkeit noch dadurch verstärkt wird, dass der Sauerstoffgehalt nach den ersten zehn Minuten rapide sinkt.</li>
<li>&#8230;man dann also die Wahl hat zwischen Halbschlaf oder offenen Fenstern &#8211; wobei man dann erst recht nichts mehr hört.</li>
</ol>
<p>Ja, so ist das.</p>
]]></content:encoded>
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