Leider kann ich jetzt auf die Schnelle keine gute Quelle finden, außer meinen Kulturwissenschafts-Text von letztem Semester… aber das müsst ihr mir jetzt so glauben. Angesichts der Hitze musste ich an einen wunderbaren Ausschnitt aus dem antiken Alexanderroman denken, die so super ist, dass ich sie mal paraphrasieren möchte.

Alexander der Große, nie zufrieden mit dem Erreichten, wollte nicht nur den bekannten Erdkreis beherrschen, sondern auch das Meer und die Lüfte. Um letzteres zu erreichen, folgte er einem schlichten Plan: Er ließ sich einen hölzernen Käfig bauen, in den er sich setzte. Daran wurden vier Greifen festgebunden, und um diese dazu zu bringen, den Käfig in die Lüfte zu erheben, tat Alexander das einzig logische: Er schnappte sich eine Bardike, und befestigte vorne ein saftiges Stück Fleisch. Und siehe da, als er das den Greifen hinhielt, folgten die brav, wie ein Esel der Karotte, und zogen Alexander bis hinauf in den Aether. Dort, wie wir ja wissen, ist es ziemlich heiß – Domäne des Feuers und so – was ja den Greifen zu schaffen machen könnte. Doch darauf war Alexander vorbereitet. Er hatte nämlich nasse Schwämme dabei, um seinen Tierchen die Füße (ja, die Füße!) zu kühlen. Leider geht der Text nicht weiter auf das “wie” ein, und berichtet nur, dass die Götter den guten König abstraften, und er sicher zurück zur Erde getragen wurde.

Ist das nicht wunderbar? Also sehen wir, auch in der Antike mussten sie mit Hitze klarkommen, und die Methoden haben sich kaum geändert! n_n