“Warum Alle Tumblr Lieben”
Abgesehen von lauter Extra-Features, die auf der Tumblr Webseite angeboten werden: was ist es? Ein Blogtool. Was kann man damit machen? Bloggen. So einfach ist das. Was ist der Unterschied zu Wordpress? Basically, Tumblr ist prima, um Sachen erneut zu bloggen – also wenn man irgendwo (im Internet!) etwas tolles sieht/hört, kann man es bei Tumblr zeigen. Besonders beliebt sind ja solche “Inspirations”-Blogs, wo alles abgeladen wird, das irgendwie einen stimulus beschafft.
Ich habe ja ansich nichts gegen diese Form von bloggen, und ich war sogar schon oft geneigt, Tumblr auszuprobieren – ich browse viel, und hätte viel, das ich “schön zusammenstellen” könnte. An Twitter kam ich bisher noch prima vorbei, da ich mich mittlerweile damit abgefunden habe, dass ich niemals mit 140 Zeichen auskommen würde, außerdem gibts ja facebook. Aber man stößt im Internet, besonders wenn man da so viel Zeit verbringt wie ich, immer wieder auf sammelbare Dinge. Und so wie ich schon Sammlungen von Stöcken, Steinen, Murmeln, Kisten, Tüchern und allem möglichen anderen Kram besaß, so habe ich jetzt eine volle Bookmark-Liste und einen Zootool Account. (Sehr praktisch.)
Also warum nicht auch Tumblr? Hier nochmal in ihren eigenen Worten:
“Mit Tumblr kannst du Fundstücke oder eigene Beiträge problemlos mit anderen teilen. Du kannst Texte, Fotos, Zitate, Links, Dialoge, Audio, Video, Diashows und vieles mehr posten.”
Fundstücke. Also stellen wir uns jemanden vor, der Strandgut sammelt, und es in eine Vitrine steckt? Nein, denn genau das ist es eben nicht: diese Fundstücke sind die “eigenen Beiträge” und Zitate anderer Leute da draußen. Wenn jemand ein Foto, ein tolles Kunstwerk oder einfach nur eine Webseite re-bloggt, dann ist es eben nur das. Guck mal, was ich gefunden hab. Toll, oder?
Klar, ich habe auch schon reihenweise Videos, Bilder und Links zu tollen Seiten an Freunde geschickt – schau dir das mal an, das musst du gesehen haben. Und andererseits habe ich schon einige Tumblr Blogs gesehen, die wirklich eine nette Ansammlung schöner Dinge waren… es ist ein bisschen, wie durch eine große Schublade wühlen. Aber was wurmt mich daran so? Ich wusste es selbst nicht, bis ich auf diesen Artikel gestoßen bin (ironischerweise von einem Tumblr Blog aus): “Seeking. How the brain hard-wires us to love Google, Twitter, and texting. And why that’s dangerous.”
Also! Das ist doch mal was – und ach, ich weiß ja auch, dass der PC-Bildschirm langsam meine Augen ausdörrt, und alles mögliche andere schlecht ist, und trotzdem komme ich immer wieder auf Tumblr zurück! Vielleicht sollte ich es doch mal ausprobieren? Nur ein bisschen?
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