Oder ich werde alt.
Ich hab gerade statt meinen Papierkorb zu leeren den ganzen Papierkorb gelöscht. Windows Vista stoppt einem bei allem was man tut, aber wenn man seinen PAPIERKORB LÖSCHT NICHT ODER WAS?!
…
Ich muss den Film sehn! Wer geht mit?? ^_^
Abgesehen vom Biomüll und von dem, was so im Kühlschrank abgeht, entwickeln sich manchmal auch andere Lebensformen (weiter) in der Küche. Der Toaster zum Beispiel, ich bin mir sicher der toastet alles immer willkürlich lange. Manchmal schmollt er auch. Der Wasserkocher war das nächste Küchengerät, das sich anschloss. Bis vor kurzem war er noch ein normaler, billiger Wasserkocher vom Kaufland (9,99€!) der mittlerweile sehr verkalkt ist. Für den Preis kann man es nicht erwarten, dass er irgendwas kann außer Wasser erhitzen bis es blubbert. Das heißt, er hat auch keine automatische Ausschaltfunktion, also wenn das Wasser kocht, kocht es auch mal ne halbe Stunde wenn mans vergisst. Bis jetzt. (Nagut das stimmt nicht ganz, denn es geht schon eine Weile so, aber das klingt so einfach dramatischer.)
Was ist passiert? Er hat sich weiter entwickelt! So wie einer von den gruseligen Maschinen aus Science Fiction Filmen, die dann die Macht übernehmen, weil ihre K.I. deine I. übersteigt. Auf einmal schaltet sich der Wasserkocher einfach aus, wenn er ne Weile gekocht hat, bevor es blubbert! Unglaublich, ich weiß. Als hätte er es gelernt. *bedeutungsvolle Pause einleg*
Nunja, also seit der Wasserkocher also offiziell ein Bewusstsein entwickelt hat, kann ich ihn nicht weiter als Ding bezeichnen, nein, denn er lebt. Und da wir im Zeitalter der Gleichberechtigung nicht einfach davon ausgehen sollten, dass er ein er ist, ist er jetzt eine sie. Darf ich vorstellen? Meine Wasserkocherin.

Vista und mein Scanner vertragen sich nicht, deswegen musste ich auf mein Tablet zurückgreifen, und daher sieht das Bild so komisch aus. ;-)
Schnee ist ein Ausnahmezustand. Egal wie wenig, ein bisschen Schnee draußen stürzt auch den ordentlichsten Menschen in ein unvergleichliches Chaos – mir gefällt das. Heute bin ich zur Arbeit geradelt, und es war wohl die entspannteste Fahrt seit langem. Alles ist ein wenig gedämpft, die Autos fahren langsamer, die Fahrräder weniger kurvig. Die Plöck war sogar fast menschenleer, was sie plötzlich sehr heimelig und gemütich wirken ließ.
In der Bibliothek angekommen stelle ich nun fest, dass es hier fast nix zu tun gibt. Außer der Aufsicht und einem (!) sehr motivierten Lerner ist niemand hier, ich schleiche mich also fast gänzlich verlassen durch dunkle, lange Bücherreihen. Irgendwann muss auch das eine Wirkung auf mich haben. Ich denke an Evelyn aus “The Mummy” und höre mich beim Bücher wegräumen nur leise murmeln “King Lear – what are you doing here?!”
Ich mag es hier, wenn es so still ist. Passt auch wunderbar zum Schnee draußen. Man denkt fast, es ist schon wieder Weihnachten, nur ohne den Rummel und Stress.
Frohes Neues Jahr!