Ich lieg jetzt mal hier und ruh mich von unserem Ersti-Wochenende aus. *flopp*
Wir saßen heute in der KP, und wollten eigentlich Hausaufgaben machen, bzw. lernen. Doch wir wurden von der interessanten, wenn auch konfusen Konversation am Nebentisch durchaus effektiv abgelenkt. Hier mal ein Beispiel.
Mädchen A: “Aber es geht doch um das SYMBOL!”
Mädchen B: “Ja, also so wie Straßenschilder.”
A: “Ja, aber nicht nach Goethes Auffassung.”
B: “Ja klar, da gabs ja auch noch keine Autos!”
Wenig später stellte sich heraus, dass das Symbol (also, so wie ein Straßenschild, ne?) in dieser Unterhaltung ‘Der Leib Christi’ war. Ohje. Weiter gehts, jetzt reden sie über den Wein und das Brot:
B: “…aber Wein und Brot gabs ja auch vorher schon!”
Wie wahr. Danach versuchten sie zu erörtern, wer denn nun der Gute war, der Wein und Brot erfunden hat. Danach zurück zur Symbolik.
A: “Wein und Brot wurden dann eben zu Symbolen, also so 200 Jahre später, nämlich Liebe und Güte.”
Daraufhin fragten wir uns erstmal, was denn nun was sei – und kamen zu dem Schluss, dass der Wein eindeutig die Liebe sein musste. Bevor ich dieser interessanten Debatte weiter folgen konnte, musste ich leider zu Griechisch gehen. Als ich alles zusammen gepackt hatte, waren die beiden schon beim Thema “Weimarer Klassik”. Man, hätte ich gerne weiter zugehört! :D
Heute lief mir ein sehr kleiner Junge entgegen, der eine ziemlich riesige Plastiktüte trug, anscheinend mit Büchern gefüllt. Allerdings nicht mit den Händen, sondern mit den Zähnen. Er sah dabei so stolz aus! Allerdings hat er zwischendrin ja doch die Hände benutzt, um die Tüte etwas zurechtzurücken. Aber das verrat ich niemandem. ;)
Gestern hat Frau Filser uns wieder einmal super klar gemacht, wofür man eigentlich Altgriechisch lernt:
Was sie genau wissen müssen, schreib ich immer an die Tafel.. also fürs Mündliche oder zum Angeben oder so.